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Zertifiziert für "Nachhaltiger Wirtschaften"

Das Institut Kirchhoff Berlin, ein Unternehmen von Mérieux NutriSciences, zeigt sich unser Engagement für Nachhaltigkeit durch klare Ziele, wirkungsvolle Maßnahmen und bedeutende Erfolge. Unser Ziel ist es, den Klimawandel zu bekämpfen, die Energieeffizienz zu verbessern, die Entwicklung von Menschen zu fördern und Innovationen voranzutreiben. Unser Handeln umfasst den Schutz der Umwelt, soziale Verantwortung und wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Diese Bemühungen machen uns herausragend und haben uns Anerkennung und Zertifizierungen eingebracht, darunter die ZNU Standard „Nachhaltiger Wirtschaften“Arbeitgeber der ZukunftMoyu, The Impact Certificate and Fleetcore, Clean Advantage


Unsere Ziele


Unsere Nachhaltigkeit Maßnahmen


Klimastrategie

Unser übergeordnetes Ziel ist es, unsere Treibhausgasemissionen nachhaltig und dauerhaft zu reduzieren. Unsere Klimastrategie umfasst alle drei Scopes und berücksichtigt sowohl unsere direkten Emissionen als auch die indirekten Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Bis 2030 wollen wir unsere absoluten Scope 1- und Scope 2-Emissionen um 50 % gegenüber dem Bezugsjahr 2021 senken. Für Scope 3 verfolgen wir seit dem Bezugsjahr 2024 eine schrittweise Reduktion. Im Fokus stehen die Identifikation wesentlicher Emissionstreiber sowie die enge Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern und Lieferanten. Mit zunehmender Datenqualität konkretisieren und schärfen wir unsere quantitativen Ziele kontinuierlich.

Unsere Hebel zur Emissionsreduktion

Der Schwerpunkt liegt klar auf der Vermeidung und Verringerung von Emissionen durch eigene Maßnahmen, insbesondere durch:

  • Effizienzsteigerungen und Prozessoptimierungen
  • den Einsatz energieeffizienter und emissionsärmerer Technologien
  • die schrittweise Umstellung auf nachhaltigere Energieträger
  • die Integration von Klimaschutzkriterien in Beschaffungs- und Lieferantenprozesse

Umgang mit Restemissionen

Auch bei konsequenter Umsetzung aller Maßnahmen werden bestimmte Emissionen – insbesondere in Scope 3 – mittel- bis langfristig nicht vollständig vermeidbar sein. Wir verfolgen jedoch keine rein rechnerische Null-Emissionsstrategie durch den Zukauf von Kompensations- oder Offset-Zertifikaten. Kompensation ist für uns kein Ersatz für echte Emissionsreduktion und kein Bestandteil unserer Zielerreichung. Unser Fokus liegt klar auf realen, messbaren Minderungen. Die Entwicklung unserer Treibhausgasemissionen sowie die Wirksamkeit unserer Maßnahmen werden regelmäßig überprüft. Unsere Klimastrategie entwickeln wir kontinuierlich weiter und passen sie an neue technologische, wissenschaftliche und regulatorische Erkenntnisse an.

Was wir bisher erreicht haben

Klimabilanz

Unsere Treibhausgasemissionen werden nach dem Greenhouse Gas Protocol in Scope 1, Scope 2 und Scope 3 Kategorien unterteilt. 

Scope 1 – Unsere direkten Emissionen: Alles, was wir vor Ort selbst erzeugen. Dazu gehören z. B. unsere Heizungsanlagen oder der Kraftstoffverbrauch unseres eigenen Fuhrparks.

Scope 2 – Unsere indirekten Energie-Emissionen: Hierzu zählen Emissionen, die bei der Erzeugung von Energie entstehen, die wir von außen einkaufen – also primär unser Strom oder Fernwärme.

Scope 3 – Unsere gesamte Lieferkette: Dies ist der größte Bereich. Er umfasst alle indirekten Emissionen, die durch unsere Geschäftstätigkeit entstehen, aber nicht bei uns direkt – zum Beispiel durch die Herstellung unserer Laborchemikalien, den Transport von Waren durch Dienstleister oder die Dienstreisen unserer Mitarbeiter.

Reduktion unserer Scope 1 und 2 Emissionen

Unser Ziel bis FY25 war es, unsere Scope 1- und Scope 2-Emissionen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 (FY21) um 20 % zu reduzieren. Bislang haben wir eine Reduktion von 11 % erreicht.

Dass wir unser ursprüngliches Ziel noch nicht vollständig realisieren konnten, ist unter Anderem auf einen gestiegenen Emissionsfaktor für Strom im Geschäftsjahr 2024 (FY24) zurückzuführen. Obwohl wir unseren Stromverbrauch insgesamt gesenkt haben, führte der höhere Emissionsfaktor dazu, dass die berechneten CO₂-Emissionen angestiegen sind. Auch ein Kühlmittelverlust bei den Klimaanlagen beeinflusste unseren CO2-Fußabdruck negativ. 

Die ausgewiesenen Daten basieren auf ortsbasierten Emissionsfaktoren (location-based) und berücksichtigen daher nicht den von uns bezogenen Ökostrom. Durch den deutlich erhöhten Anteil an Ökostrom zwischen FY21 und FY25 konnten wir unsere Emissionsintensität dennoch signifikant senken: von 2,4 tCO₂/FTE auf 1,2 tCO₂/FTE.

Mit Blick nach vorn haben wir uns ein neues Ziel gesetzt: Bis FY 2030 möchten wir unsere Scope 1- und Scope 2-Emissionen um 20 % reduzieren. Dafür werden weiterhin alte Geräte durch neue Stromsparendere Varianten ersetzt, weiterhin wird der Fuhrpark sukzessive auf E-Autos umgestellt. 

FY steht dabei für Financial Year, welches vom 01.10. eines Jahres bis zum 30.09. des Folgejahres geht. FTE steht für full time equivalent und stellt dar, wie viele Vollzeitstellen die tatsächliche Arbeitsleistung im Unternehmen ergeben würde. 

Scope 3 Emissionen

Da bislang nur begrenzt Product Carbon Footprints (PCFs) für Produkte der chemischen Industrie verfügbar sind, berechnen wir unsere Scope 3-Emissionen aktuell auf Basis eines ausgabenbasierten Ansatzes.

Diese Methode hat Grenzen: Preissteigerungen können rechnerisch zu höheren Emissionen führen, ohne dass tatsächlich mehr CO₂ ausgestoßen wurde. Auch der bewusste Einkauf teurerer, aber emissionsärmerer Produkte kann die Bilanz verschlechtern – obwohl wir nachhaltiger handeln.

Seit dem Geschäftsjahr 2024 (FY24) integrieren wir schrittweise spezifische CO₂-Daten unserer Lieferanten in unsere Berechnungen. Damit erhöhen wir Transparenz und Datenqualität entlang unserer Wertschöpfungskette. Lieferanten, zu denen wir keine Daten haben, werden anhand der bereits vorhandenen Daten extrapoliert. FY24 dient uns als neues Referenzjahr für Scope 3. Ziel ist es, bis FY 2030 Scope 3 um 30 % zu reduzieren. 

Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, planen wir, dass unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung auch nachhaltigere Chemikalien im Blick hat und nach Möglichkeit mit diesen arbeitet, um mehr und mehr standardisierte Analysenmethoden auf Basis von nachhaltigen Chemikalien zu haben. Weiterhin planen wir unseren Fuhrpark mit weiteren E-Autos auszustatten, haben Hochschularbeiten, um bei bestehender Analytik zu Miniaturisieren oder bestehende Chemikalien durch nachhaltigere Chemikalien zu ersetzen und optimieren die Logistik sowohl bei eingehender Ware, als auch beim Versand von Probenmaterial. Auch die Müllreduzierung steht im Fokus, um unseren Scope 3 weiter zu reduzieren. 


Human Resources

Unsere Mitarbeitenden sind das Herzstück von Mérieux NutriSciences. Ihr Engagement, ihre Expertise und ihre tägliche Arbeit tragen entscheidend zu unserem gemeinsamen Erfolg bei. Daher ist es für uns selbstverständlich, ein Arbeitsumfeld zu fördern, das auf Vertrauen, Wertschätzung und kontinuierlicher Weiterentwicklung basiert.

Um zu verstehen, wie sich unsere Mitarbeitenden fühlen, was sie motiviert und wo sie Entwicklungspotenziale sehen, führen wir eine jährliche Mitarbeitendenbefragung durch. Alle zwei Jahre führen wir eine umfassende, vertiefte Befragung durch, um detaillierte Einblicke in den Arbeitsalltag unserer Mitarbeitenden zu erhalten.

Die Befragung basiert auf unseren Kulturprinzipien und macht sichtbar, wie konsequent unsere Werte im täglichen Miteinander umgesetzt werden. Die gewonnenen Erkenntnisse bilden eine zentrale Grundlage, um gezielte Maßnahmen abzuleiten und uns als Organisation nachhaltig weiterzuentwickeln.

Mit der jährlichen Befragung MyLife@MXNS messen wir unter anderem die Zufriedenheit unserer Mitarbeitenden. Darüber hinaus gewinnen wir wertvolle Einblicke in zentrale Themen wie Führung, Zusammenarbeit, Entwicklungsmöglichkeiten und Arbeitsbedingungen, um gezielte Maßnahmen für unsere kontinuierliche Weiterentwicklung abzuleiten.

Im Geschäftsjahr 2023 lag unsere Zufriedenheitsquote bei 53 %, im Geschäftsjahr 2025 bei 54 %.
Bis zum Geschäftsjahr 2027 verfolgen wir das Ziel, eine Zufriedenheitsquote von über 70 % zu erreichen.

Die Ergebnisse der Befragungen werden systematisch ausgewertet. Auf dieser Grundlage entwickeln wir konkrete Verbesserungsmaßnahmen, stimmen diese bereichsübergreifend ab und setzen sie gezielt um. So stellen wir sicher, dass Feedback nicht nur erhoben, sondern in konkrete Veränderungen übersetzt wird.

Die Fluktuationsquote, insbesondere arbeitnehmerseitige Kündigungen, betrachten wir als wichtigen Indikator für unsere Arbeitgeberattraktivität und die Bindung unserer Mitarbeitenden. Diese Kennzahl wird kontinuierlich intern erfasst und ausgewertet.

Im Geschäftsjahr 2023 lag die Fluktuationsquote bei 11,2 %, im Geschäftsjahr 2025 konnten wir diese auf 7,2 % senken.
Unser Ziel ist es, die Quote bis FY2027 dauerhaft unter 8 % zu halten.

Diese Entwicklung zeigt, dass unsere Maßnahmen zur Stärkung von Führung, Unternehmenskultur und Entwicklungsperspektiven Wirkung zeigen. Gleichzeitig verstehen wir jede Kündigung eines Mitarbeitenden als Anlass zur Reflexion und nutzen Austrittsgespräche gezielt, um weiteres Verbesserungspotenzial zu identifizieren.

Weiterführende Informationen zu unserer Unternehmenskultur, unseren Werten sowie zu aktuellen Karrieremöglichkeiten finden Sie auf unserer Karriereseite.


Innovation

Wir haben uns verpflichtet, Innovationen voranzutreiben, die die Nachhaltigkeit fördern und zu bedeutenden Fortschritten bei der Entwicklung neuer Technologien und Prozesse geführt haben.


Unsere Anerkennungen, Zertifizierungen & Auszeichnungen für Nachhaltigkeit

Wir, das Institut Kirchhoff Berlin, Mérieux NutriSciences, konnten bei der Verfolgung unserer Nachhaltigkeitsziele zahlreiche Meilensteine erreichen, was sich in den Zertifizierungen, Auszeichnungen und Anerkennungen durch namhafte nationale und internationale Nachhaltigkeitszertifizierungsstellen widerspiegelt.

ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften

ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften

Wir wurden für unseren umfassenden Ansatz für nachhaltiges Management ausgezeichnet und erfüllen die strengen Kriterien der ZNU-Standard Nachhaltiger Wirtschaften.

Fleetcore, Clean Advantage

Fleetcore, Clean Advantage

Mit der Teilnahme am Clean Advantage Programm kompensiert das Institut Kirchhoff Berlin im Jahr 2022 16769.08734 kg CO2 durch Investitionen in Aufforstung, Alternativenergie, Biomasse und weitere Projekte.

Moyu, The Impact Certificate

Moyu, The Impact Certificate

Nachhaltigkeit auch bei unseren Werbeartikel. Mit den Steinblöcken von Moyu konnten wir in 2023 50 Baumpflanzungen unterstützen und haben damit 3543,8l Wasser, 1,7GJ Energie und 96,1 kg CO2 eingespart.


Für Fragen zur Nachhaltigkeit nutzen Sie bitte unter sustainability.de@mxns.com und geben hier geben Sie im Feld „Ihr Anliegen“ das Stichwort „Frage/n zur Nachhaltigkeit“ ein.

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