Mikroplastik im Ozean
Mikroplastik gelangt aus synthetischer Kleidung in die Ozeane
Wissenschaftler des Nationalen Forschungsrats von Neapel untersuchen die Verschmutzung durch Mikroplastik aus synthetischen Fasern.
Details zur Studie
Die Forschung konzentriert sich auf Waschversuche mit einer Haushaltswaschmaschine, um die Freisetzung von Mikroplastik zu quantifizieren und den Einfluss von Textilien zu bewerten.
Die Ergebnisse zeigen, dass die Freisetzung von Mikrofasern zwischen 124 und 308 mg/kg Stoff liegt und möglicherweise die Abwasserbehandlung umgeht. Die Zusammensetzung der Textilien beeinflusst die Größe der Mikrofasern, was die Notwendigkeit von Oberflächenbehandlungen und Designanpassungen unterstreicht.
Synthetische Kleidung trägt zu etwa 35 % der globalen Primärmikroplastik in den Ozeanen bei, wobei die Auswirkungen ungewiss sind.
Umsetzbare Maßnahmen
Die vielfältigen Kunststoffarten stellen eine Herausforderung für die Mikroplastikanalyse dar, da es keine etablierten Methoden gibt.
Auf der Grundlage der Erfahrungen der Mérieux NutriSciences-Labore werden spezifische Methoden für verschiedene Matrizes entwickelt, die eine umfassende Analyse ermöglichen.

