Mikroplastik in Kosmetikprodukten
Kosmetikprodukte enthalten absichtlich Mikroplastik, in der Regel zu Peeling- und Reinigungszwecken, darunter auch Zahnpasta-Formulierungen.
Mikroplastik, das in Hautpflege- und Zahnpflegeprodukten weit verbreitet ist, macht einen geringen Anteil (2 %) der weltweiten Mikroplastikfreisetzung in die Ozeane aus.
Regulierung
Die ECHA hat im März 2019 eine öffentliche Konsultation zur Beschränkung der absichtlichen Verwendung von Mikroplastik auf den Märkten der EU/des EWR eingeleitet, um die Freisetzung in die Umwelt einzudämmen und 400.000 Tonnen Mikroplastik über einen Zeitraum von zwei Jahrzehnten zu vermeiden.
Die vorgeschlagenen Beschränkungen zielen auf 16 häufig verwendete Mikroplastik-Inhaltsstoffe in Leave-on- und Rinse-off-Produkten ab, die in etwa 24.172 Rezepturen enthalten sind.
Umsetzbare Maßnahmen
Die Vielfalt der Kunststoffarten stellt eine Herausforderung für die Analyse von Mikroplastik dar, da es keine anerkannten Methoden gibt.
Auf der Grundlage der umfangreichen Erfahrung der Mérieux NutriSciences-Labore werden spezifische Methoden für verschiedene Matrizen entwickelt und validiert, darunter Waschmittel, Kosmetika, Trinkwasser, Milch, Getränke, Mineralsalze, Fischprodukte und Umweltproben.

