Mikroplastik in der Nahrungskette
Forscher haben die Aufnahme von Mikroplastik in verschiedenen Meeresorganismen nachgewiesen, darunter mehrere Arten von Krebstieren.
Die Universität Cagliari führte eine eingehende Untersuchung dieses Phänomens durch und konzentrierte sich dabei auf zwei wirtschaftlich und ökologisch bedeutende Krebstiere im Mittelmeer: den norwegischen Hummer Nephrops Norvegicus und die Garnele Aristeus Antennatus.
Studie Details
Proben beider Arten wurden an 14 Standorten auf Sardinien (Italien) in Tiefen von 270 bis 660 Metern gesammelt. Über 2000 Partikel, die Mikroplastik ähnelten, wurden aus den gesammelten Proben extrahiert und zur Identifizierung und Charakterisierung sorgfältig sortiert.
Das Vorhandensein von Mikroplastik in der Nahrungskette verdeutlicht eine besorgniserregende Tatsache: Diese Schadstoffe gelangen in die Lebensmittel, die wir täglich konsumieren.
Umsetzbare Maßnahmen
Die große Vielfalt an Kunststoffarten, die in modernen Konsumgütern zu finden sind, stellt eine erhebliche Herausforderung für die qualitative und quantitative Analyse von Mikroplastik dar. Derzeit gibt es keine offiziell anerkannten Methoden für diesen Zweck.
Die Labore von Mérieux NutriSciences verfügen über umfangreiche Erfahrung, die die Entwicklung und Validierung spezifischer Methoden für verschiedene Matrizes ermöglicht. Diese Methoden umfassen Waschmittel, Kosmetika, Trinkwasser, Milch, Getränke, Mineralsalze, Fischprodukte und Umweltproben.

