{"id":67485,"date":"2023-10-05T10:35:08","date_gmt":"2023-10-05T09:35:08","guid":{"rendered":"https:\/\/test.merieuxnutrisciences.com\/?p=67485"},"modified":"2023-12-18T13:27:07","modified_gmt":"2023-12-18T13:27:07","slug":"efsa-neu-auftretende-risiken-2021","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.merieuxnutrisciences.com\/de\/efsa-neu-auftretende-risiken-2021\/","title":{"rendered":"EFSA: Emerging Risiks Analyse, 2021"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-technischer-bericht-der-efsa-zu-emerging-risks\" style=\"font-size:24px\">Technischer Bericht der EFSA zu Emerging Risks<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:16px\">In einem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten technischen Bericht der EFSA, zur <a href=\"https:\/\/efsa.onlinelibrary.wiley.com\/doi\/abs\/10.2903\/sp.efsa.2023.EN-8233\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Analyse der Emerging Risks-2021<\/a> wurden 8 Themefelder herausgearbeitet. Der Bericht der EFSA basiert auf einer Zusammenarbeit des Emerging Risks Exchange Network (EREN), der Stakeholder Discussion Group on Emerging Risks und verschiedenen wissenschaftlichen Referaten, Gremien und Arbeitsgruppen der EFSA.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:16px\">Insgesamt wurden im Jahr 2021<strong> 18 potenzielle neu auftretende Risiken <\/strong>er\u00f6rtert, von denen 8 als Emerging Risks eingestuft wurden. Die Risiken wurden zudem nach damit verbundenen Gefahrenstufen und deren Treiber klassifiziert. Bei mehr als der H\u00e4lfte der dabei fokussierten Themen wurde eine <strong>Ver\u00e4nderung der Verbrauchertrends als treibende Kraft<\/strong> ermittelt. Zu den 8 Risikobereichen geh\u00f6rt:<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\" style=\"font-size:16px\">\n<li style=\"font-size:16px\">Ein neues <strong>Schafpestvirus<\/strong>, das eng mit dem Virus der klassischen Schweinepest verwandt ist. Es wurde in Italien entdeckt.<\/li>\n\n\n\n<li style=\"font-size:16px\">Die<strong> \u00dcberdosierung von Vitamin D aus Nahrungserg\u00e4nzungsmitteln<\/strong>.<\/li>\n\n\n\n<li style=\"font-size:16px\">Der erste Nachweis des <strong>westkaukasischen Lyssavirus<\/strong> in Italien.<\/li>\n\n\n\n<li style=\"font-size:16px\">Das Auftreten von <strong>Shiga-Toxin produzierenden Escherichia albertii<\/strong> (STEA).<\/li>\n\n\n\n<li style=\"font-size:16px\">Potenzielle Gesundheitsrisiken wie Insulinresistenz durch den Verzehr von <strong>Kokosnuss\u00f6l<\/strong>, sowie eines im Vergleich zu anderen \u00d6len deutlich h\u00f6heren <strong>LDL-Cholesterinspiegels<\/strong>. <\/li>\n\n\n\n<li style=\"font-size:16px\">Verminderte Lebensmittelqualit\u00e4t und -sicherheit aufgrund einer <strong>erh\u00f6hten Pr\u00e4senz von Organismen, die essbare Pflanzen befallen<\/strong> infolge eines verringerten Einsatzes von Pestiziden und D\u00fcngemitteln.<\/li>\n\n\n\n<li style=\"font-size:16px\"><strong>Brevetoxine<\/strong> in franz\u00f6sischen Schalentieren.<\/li>\n\n\n\n<li style=\"font-size:16px\"><strong>Mycoplasma bovis-Infektionen<\/strong> in Belgien.<\/li>\n<\/ol>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-vitamin-d-uberdosierung\" style=\"font-size:24px\">Vitamin-D-\u00dcberdosierung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:16px\">Franz\u00f6sischen Gesundheitsbeh\u00f6rden sind besorgt \u00fcber eine <strong>\u00dcberdosierung von Vitamin D<\/strong>. Sie beobachteten bei gesunden S\u00e4uglingen, die Vitamin-D-Pr\u00e4parate erhielten, eine schwere Hyperkalz\u00e4mie. Im technischen Bericht der EFSA wird darauf hingewiesen, dass es auf dem europ\u00e4ischen Markt Nahrungserg\u00e4nzungsmittel mit unterschiedlichen Konzentrationen\/Dosierungen von Vitamin D gibt.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-erforschung-von-stea-pravalenz-nachweis-und-reservoir\" style=\"font-size:24px\">Erforschung von STEA: Pr\u00e4valenz, Nachweis und Reservoir<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:16px\">Dar\u00fcber hinaus wurden in mehreren Studien das Vorkommen von STEA in der Umwelt, die M\u00f6glichkeit des Nachweises von dessen Genom und dessen Pathogenit\u00e4tspotenzial untersucht. Zwar konnte der Erreger aus verschiedenen Tieren wie Schweinen, Katzen und V\u00f6geln isoliert werden, doch ist das nat\u00fcrliche Reservoir von E. albertii noch immer unklar. Dies w\u00e4re jedoch erforderlich, um die \u00dcbertragungsdynamik von STEA zu bestimmen und Infektionen zu verhindern. Die erste Beschreibung von STEA stammt aus dem Jahr 2003 und wird von Unternehmen h\u00e4ufig f\u00e4lschlicherweise als E. coli identifiziert.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-muscheln-und-regulierung\" style=\"font-size:24px\">Muscheln und Regulierung<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:16px\">Brevetoxine (BTXen) wurden im November 2018 erstmals auf Korsika, in franz\u00f6sischen Muscheln, nachgewiesen. BTXen sind marine Biotoxine, die f\u00fcr neurotoxische Schalentiervergiftungen verantwortlich sind. Der wichtigste bekannte Verursacher von BTXen ist die marine Dinoflagellate Karenia brevis, aber auch andere Mikroalgen stehen im Verdacht, brevetoxin\u00e4hnliche Verbindungen zu produzieren. Gegenw\u00e4rtig gibt es in Frankreich und Europa keine Regulierungsbeh\u00f6rden f\u00fcr Brevetoxine. Die franz\u00f6sische Agentur f\u00fcr Lebensmittel, Umwelt und Arbeitsschutz (ANSES) hat jedoch Schritte in diese Richtung unternommen und hat zwei Lowest Observed Adverse Effect Level (LOAEL-Werte ) festgelegt. Au\u00dferdem schlug sie einen Richtwert von 180 Mikrogramm Brevetoxin pro Kilogramm Muschelfleisch vor. Diese Empfehlung ber\u00fccksichtigt eine zugrundeliegende Standardportionsgr\u00f6\u00dfe von 400 Gramm Muschelfleisch.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-bedenken-zur-lebensmittelsicherheit-weltweit\" style=\"font-size:24px\">Bedenken zur Lebensmittelsicherheit weltweit<\/h3>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:16px\">Dar\u00fcber hinaus enthielt der technische Bericht auch 35 potenzielle neue Problembereiche f\u00fcr die Lebensmittelsicherheit und menschliche Gesundheit identifiziert. Dem EREN geh\u00f6ren Vertreter der EU-Mitgliedstaaten, Norwegens, der Schweiz und von Organisationen wie der WHO, der FAO, der FSANZ, der US Food and Drug Administration (FDA) und der Canadian Food Inspection Agency (CFIA) an. Zu den potenziellen Problemen geh\u00f6ren Themen wie der zunehmende Verzehr von Krokodilfleisch, die Kontamination von Fleisch mit Perfluoroctansulfons\u00e4ure (PFOS), synthetische Cannabinoide in Lebensmitteln, Mikrogr\u00fcns, der Anbau und Verzehr von Insekten oder Lebensmittelbetrug bei B\u00fcffelmilch.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"h-wie-konne-wir-sie-unterstutzen\" style=\"font-size:24px\">Wie k\u00f6nne wir Sie unterst\u00fctzen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:16px\">Wir, das <strong>Institut Kirchhoff Berlin<\/strong>, ein Unternehmen von <strong>M\u00e9rieux NutriSciences<\/strong>, bieten umfassende L\u00f6sungen f\u00fcr die <strong>Qualit\u00e4t<\/strong>, <strong>Sicherheit<\/strong> und <strong>Nachhaltigkeit von Lebensmitteln<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:16px\">Unser Labor arbeitet kontinuierlich daran, die Lebensmittelindustrie bei der <strong>Erforschung<\/strong>, <strong>Entwicklung<\/strong>, <strong>Innovation<\/strong> und Implementierung modernster <strong>Analysemethoden<\/strong> zur Bestimmung von Kontaminanten und zur Unterst\u00fctzung der Kontrolle neu auftretender Risiken in Lebensmitteln zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" style=\"font-size:16px\">Dank <a href=\"https:\/\/www.merieuxnutrisciences.com\/de\/fremdkoerperanalytik-auftragsforschung\/\">Forschung und Entwicklung<\/a>, erfahrener Analysetechniker und eines Teams, das auf die \u00dcberwachung von Lebensmittelgesetzen, Warnungen und Betrug spezialisiert ist, konzentriert sich das Institut Kirchhoff Berlin auf zuk\u00fcnftige Trends und neu auftretende Risiken in der Lebensmittelindustrie und erfasst diese.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-buttons is-layout-flex wp-block-buttons-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-button has-custom-width wp-block-button__width-100 has-custom-font-size\" style=\"font-size:24px\"><a class=\"wp-block-button__link wp-element-button\" href=\"https:\/\/www.merieuxnutrisciences.com\/de\/kontakt\/\" style=\"border-radius:0px\"><strong>Kontaktieren Sie uns<\/strong><\/a><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Technischer Bericht der EFSA zu Emerging Risks In einem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten technischen Bericht der EFSA, zur Analyse der Emerging Risks-2021 wurden 8 Themefelder herausgearbeitet. 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